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Das Leben

 

Laß es zu
daß du dich schwach fühlst und beschämend klein
Laß es zu
wie eine Schnecke ohne Haus zu sein
Laß es zu
daß jeder sieht, du bist kein großer Held
und laß es zu
daß dir dein kleines Leben doch gefällt

Laß es zu
daß du dich schön fühlst wie ein Märchenschloß
Laß es zu
und ziehe unbesorgt dein großes Los
Laß es zu
daß jeder sieht, wie dir die Freude steh
und laß es zu
daß jede gute Zeit vergeht

Laß es zu
daß du vor Liebe fast in Stücke brichst
Laß es zu
daß du vor Sehnsucht dumme Worte sprichst
Laß es zu
daß man dir tief in deine Seele schaut
und laß es zu
daß sie sich frei zu anderen Menschen traut
Laß es zu
wenn man dir weh tut, deinen Stolz verletzt
Laß es zu
wenn deine Wut, dein Zorn sich widersetzt
Laß es zu
doch nimm die Waffen trotzdem nicht zur Hand
ja, laß es zu
steh mit dem Rücken ruhig zur Wand

Laß es zu
dein Weinen, Lachen, deine Fröhlichkeit
Laß es zu
daß zwischen Tränen dich die Sonne freut
Laß es zu
daß du am Abend sterben willst
Und laß es zu
daß du am nächsten Morgen Kräfte fühlst
Laß es zu
daß die Enttäuschung dich nicht mürbe macht
Laß es zu
daß deine Skepsis deinen Wunsch bewacht
Laß es zu
daß du ein Mensch bist und kein Wundertier
Laß es zu
dein Leben - heute, jetzt und hier.

Erika Pluhar

 

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Viele schreiten durch das Leben
und achten dabei so sehr auf ihre Schritte,
dass sie es versäumen zu den Sternen zu sehen.

Felix Alexander

 

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Hier und Jetzt

Laufe nicht der Vergangenheit nach,
verliere dich nicht in der Zukunft.
Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen.
Das Leben ist Hier und Jetzt.

 

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"In Zeiten außergewöhnlichen Wandels ist es
nicht so schlimm, wenn wir daran scheitern
alles zu verwirklichen, was uns in den Sinn
kommt - schlimmer ist es, wenn uns nicht alles
in den Sinn kommt, was wir verwirklichen könnten."

 

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Wir wollen doch nur Frieden

Sie sagen:
"Wir wollen doch nur Frieden!" -
und streiten in endlosen Konferenzen darum,
wer denn nun beginnen solle mit der Abrüstung,
und wie denn,
und ob überhaupt...

Alle sagen sie:
"Wir wollen doch nur Frieden!" -
doch für ihre berufliche Karriere
ist ihnen jedes Mittel recht.

Überall sagen sie:
"Wir wollen doch nur Frieden!" -
doch zu Hause unterdrücken sie ihren Ehepartner,
leben Eltern und Kinder in getrennten Welten.

Immer wieder sagen sie:
"Wir wollen doch nur Frieden!" -
doch ihr Herz ist ruhelos wie ein gehetztes Tier,
verschlossen wie mit einer Mauer,
geschützt mit Stacheldrahtverhau.

Sie werden nicht müde zu betonen:
"Wir wollen doch nur Frieden!" -
und unaufhörlich üben wir den Krieg!

Hans Waltersdorfer, März 1985

 

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Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung.

Antoine de Saint-Exupéry

 

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Wenn wir alles tun, wozu wir befähigt sind, werden wir uns selber in Erstaunen versetzen

 

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Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viel kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern

Afrikanisches Sprichwort

 

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Nur mit dem Herzen kann man richtig sehen. Alles, was auf unserem Weg liegt, ist zu unserem Wohl bestimmt, und wir werden das Gute sehen, wenn unsere Herzen handeln, als seien sie die Augen unserer Seele.
Wenn wir mit dem Herzen sehen, wird unsere Antwort auf all das Tosen um uns, ein mildes Einverständnis sein. Wenn unsere Herzen unser Handeln leiten, vermögen wir die Dinge zu akzeptieren, die wir nicht ändern können, und jene Dinge zu ändern, auf die wir Einfluß haben. Und das Herz als Sitz aller Weisheit wird immer den Unterschied kennen.

 

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Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen
und übernimm Verantwortung für deine Taten.

Dalai Lama

 

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"Die größte Entdeckung meiner Generation ist,
dass Menschen ihr Leben verändern können,
indem sie ihre Einstellung verändern."

 

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EIN LÄCHELN                              KOSTET NICHTS
UND BEWIRKT VIEL. ES                     BEREICHERT DIE, DIE
EMPFANGEN, OHNE DIE              ÄRMER ZU MACHEN, DIE
ES GEBEN. ES DAUERT NUR       EINEN AUGENBLICK ABER
DIE ERINNERUNG WÄHRT MANCHMAL EWIG. NIEMAND IST REICH
GENUG, UM ES ENTBEHREN ZU KÖNNEN, UND NIEMAND IST ZU
ARM UM ES NICHT GEBEN ZU KÖNNEN. ES BRINGT DEM HEIM
GLÜCK UND IST DAS ZARTE ZEICHEN DER FREUNDSCHAFT.
EIN LÄCHELN SCHENKT DER MÜDEN SEELE RUH` UND DEM
VERZWEIFELTEN NEUEN MUT. WENN DU EINEM
MENSCHEN BEGEGNEST, DER DIR DAS LÄCHELN, DAS
DU VERDIENST, VERSAGT, SEI GROSSZÜGIG,
SCHENK IHM DAS DEINE, WEIL NIEMAND
EIN LÄCHELN SO NÖTIG HAT WIE
DER, DER ES DEM ANDERN
NICHT GEBEN
KANN.

 

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Dein Leben kann nicht immer voll Freude
Aber immer voll Liebe sein

 

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Wo Menschen sich wirklich lieben,
ist die kleinste Entfernung zu groß
und die größte Entfernung überwindbar

 

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Spuren und Wege

Jede Begegnung die unsere Seele berührt,
hinterlässt eine Spur,
die nie ganz verweht.

 

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Zu neuen Ufern

Und plötzlich weisst du:
Es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen
und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.

 

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Es gibt ein Licht in unserem Herzen,
das uns durch die Finsternis führt.
Es gibt einen Weg,
auch wenn wir ihn nicht sehen.

 

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Es ist unglaublich, wie viele Sachen man findet,
wenn man etwas Bestimmtes vergeblich sucht!

Georg Thomalla

 

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Betrachte einmal die Dinge von einer anderen Seite,
als du sie bisher sahst,
denn das heißt ein neues Leben beginnen.

Marc Aurel

 

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Mut haben

Einmal die Wegstrecke in die entgegengesetzte Richtung gehen, laufen.
Einmal den ausgetretenen Pfad verlassen,
ihn aus einer völlig neuen Perspektive betrachten.
Bewusst die Blickrichtung ändern
und doch die Gewissheit haben,
auf dem Weg zu sein.

Einmal das Gewohnte durchbrechen,
Sicherheit aufgeben.
Einmal nur für mich.
Um die eigene Wahrnehmung umzuprogrammieren,
um sich wieder neu, lebendig zu fühlen.

Einmal sich einlassen auf Unbekanntes.

Einmal nur für mich.

 

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Gerade als die Raupe dachte,
ihr Leben sei vorbei,
wurde sie zum Schmetterling.

 

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Wer Schmetterlinge lachen hört

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken
der wird im Mondschein, ungestört
der Furcht die Nacht entdecken.
Der wird zur Pflanze wenn er will
Zum Stier, zum Narr, zum Weisen
Und kann in einer Stunde
Durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen.
Nur weiß er, was die anderen
und auch er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und den Mut hat,
sich zu recken, der wird allmählich,
ungestört der Furcht sich selbst entdecken.
Abwärts zu den Gipfeln seiner selbst
bricht er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein ungestört
der Furcht, die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
Und ist selbst dann lebendiger
als alle seine Erben.

Novali

 

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Ein Edelstein

Du magst denken, dass der transparente Stein nicht scheint
weil du vergessen hast, ihn zu polieren.

 

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Du kannst nicht über etwas hinauswachsen,
was du gar nicht kennst.
Um über dich selbst hinauszugelangen,
mußt du dich erst einmal kennenlernen.

Sri Nisargadatta Maharaj

 

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Die Einladung

Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst
und ob du es wagst, davon zu träumen, das Sehnen deines Herzens zu erfüllen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskieren willst, wie ein Verrückter nach Liebe zu
suchen, nach deinen Träumen, nach dem Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Sterne deinen Mond kreuzen.
Ich will wissen, ob du das Zentrum deines eigenen Kummers berührt hast,
ob du geöffnet wurdest durch die Treuebrüche oder verwelkt und verschlossen
aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du in Schmerz sitzen kannst, deinem oder meinem, ohne dich
zu bewegen, um ihn zu verbergen, zu schmälern oder zu fixieren.

Ich will wissen, ob du in Freude sein kannst, deiner oder meiner;
ob du ausgelassen tanzen und die Ekstase dich füllen lassen kannst bis zu
deinen Finger- und Zehenspitzen, ohne dich in Vorsicht zurückzunehmen,
realistisch zu sein oder die Schranken des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst,
um dir selber treu zu bleiben,
ob du die Anklage eines Treuebruchs aushalten kannst,
ohne deine eigene Seele zu betrügen.

Ich will wissen, ob du vertrauen und deshalb auch vertrauenswürdig sein kannst.
Ich will wissen, ob du Schönheit sehen kannst,
selbst wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du die Quelle deines Lebens in Gottes Gegenwart finden kannst.

Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem oder meinem und
immer noch am Ufer des Sees stehen
und dem silbernen Vollmond zurufen kannst: "Ja!"

Es interessiert mich nicht zu wissen, wo du lebst oder wie viel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du, matt und zerschlagen nach einer Nacht in Kummer und
Verzweiflung, aufstehen kannst und tun, was für die Kinder nötig ist.

Es interessiert mich nicht, wer du bist, wie du herkamst.
Ich will wissen, ob du mit mir im Zentrum des Feuers stehen kannst
ohne zurückzuschrecken.

Es interessiert mich nicht, wo und was und mit wem du studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen stützt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen, ob du mit dir selber allein sein kannst und ob du wahrhaftig die
Gesellschaft deiner leeren Augenblicke liebst.

© Oriah Mountain Dreamer

 

 

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